Polen
Nach dem Zerfall Polens in insgesamt sechs voneinander unabhängige Herzogtümer im frühen Mittelalter war Polen nach außen hin verwundbar geworden. Das nutzen vor allem die aus dem Osten anrückenden Mongolen unter der Führung von Großkhan Ugedai, dem Sohn Dschingis Khans aus und unternahmen im Verlauf des 12. Jahrhunderts unaufhörlich Plünderungen in den östlichen Ländereien Polens. Mit der Zeit verloren die Tartaren ihr Interesse an Polen und zogen sich in ihre besetzten Fürstentümer in Russland zurück, von wo sie allerdings von Zeit zu Zeit immer wieder kleinere Raubzüge in Richtung Westen starteten. Für Polen wurde diese Zeit zum wirtschaftlichen Desaster. Durch die ständige Bedrohung mindestens genauso in Mitleidenschaft gezogen war aber auch das polnische Heer, welches unaufhörlich mit mongolischen Angriffen zu ringen hatte.
Stärken:äußerst
starke Kavallerie
Schwächen: mittelmäßige Fußtruppen
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