Gilden

Alchemiegilde:


Jedwedes Metall in Gold zu verwandeln, war keinesfalls das Hauptziel der mittelalterlichen Alchemisten. Vielmehr waren sie die Wissenschaftler der frühen Jahrhunderte und befassten sich mit der Erforschung der sogenannten Ursubstanz, wurden mit dem Einläuten des Renaissancezeitalters aber von den moderneren Chemikern und Pharmakologen abgelöst.

Attentätergilde:

Ist ein gegnerischer Herrscher oder gar der Papst unangenehm geworden? Schnüffelt ein ungewollter Priester ständig in den eigenen Ländereien herum und versucht den Glauben zu verbreiten? - nichts wie weg mit ihm, die Attentäter stellen keine Fragen und erledigen ihre Arbeit meist auf die stille und heimliche Weise. Lässt sich die Gilde in einer der eigenen Städte nieder, so erhält man verschiedene Boni auf die Ausbildung von Attentätern.

Hashashinengilde:

Auf dem selben Prinzip wie die Attentätergilde aufgebaut, doch regional auf den nahen und mittleren Osten beschränkt. Hauptziel der Hashaschinen war, wie auch bei ihren europäischen Kollegen der politische Mord. Durch verschiedenste Drogen willig gemacht, stellten die jungen Assassinen keine Fragen und erfüllten ihre Aufträge beispiellos. Ihr Hauptziel war dabei die Errichtung eines islamischen Gottesstaates, regierende feindliche Kalifen mussten meistens durch den Dolch oder Vergiftung unfreiwillig ihre Amtszeit beenden.


Kaufmannsgilde:

Bewaffnet mit einem messerscharfen Geschäftssinn treiben die Kaufmänner überall in der bekannten Welt ihr Unwesen. Sie streifen von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, immer mit nur einem Gedanken im Hinterkopf - wie verdiene ich schnell viel Geld? Eine Kaufmannsgilde in einer eigenen Stadt bringt verschiedene wirtschaftliche Vorteile mit sich.


Theologengilde:

Während die Priester den Glauben im Terrain verbreiten und dabei lange Fußmärsche in Kauf nehmen müssen, betreiben die Theologen die Theologie als Wissenschaft und studieren in ihren Kammern Bücher und verfassen teilweise neue Texte. Durch die Errichtung einer Theologengilde darf man von zahlreichen religiösen Boni profitieren.


Diebesgilde:

Sie sind einfach überall, diese Langfinger. Da diese flinken Halunken am liebsten in jeder Ecke der Welt ihr Unwesen treiben, bieten sie sich einem Herrscher auch gleich als erste an, wenn es um die Errichtung einer Gilde in einer Stadt geht. Zu verlockend ist die Möglichkeit neue Opfer zu finden die beklaut werden sollen, als ihr zu widerstehen. Wer eine Gilde der Diebe errichtet, der sollte nicht vergessen, dass er damit eine Plattform für ausgeweitete Kriminalität in seinem Reich schafft.


Entdeckergilde:

Insbesondere in der Zeit der Mittelalters gab es noch viele Flecken auf der Erde, die auf der Landkarte lediglich als schwarze Bereiche zu erkennen waren. Die Entdecker haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Landstriche zu erkunden und zu erforschen - natürlich nicht ohne Hintergedanken, immerhin kann in der unberührten Natur und Wildnis der ein oder andere wertvolle Fund auf seine Entdeckung warten.


Schwertschmiedergilde:

Was wären die Soldaten der damaligen Zeit ohne ihre Klinge gewesen. Stets im Anschlag, in brenzligen Situationen immerzu griffbereit. Nicht nur beim Infanterie-Heer gehört das Schwert zur Standardausrüstung, selbst normale Einwohner wagen sich nur noch selten ganz unbewaffnet in die weite Welt. Schwerschmiedegilden sorgen unter anderem für zahlreiche Schwertkämpferboni.


Pferdezüchtergilde:

Das wohl ohne Frage wichtigste Fortbewegungsmittel zu der Zeit des MIttelalters war das Pferd. Der damals noch beste Freund des Menschen war aber keinesfalls nur als passiver Fahruntersatz im Einsatz. In den Armeen und Legionen bildeten berittene Einheiten das Rückgrat eines jeden gut organisierten Angriffs. Die Pferdezüchtergilde hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vierbeinigen Helfer zu fördern und zu verbessern.


Templergilde:

Wer kennt sie nicht, die geheimnisumwobenen Tempelritter aus den Zeiten der ersten christlichen Kreuzzüge. Tief gläubige und vollends von ihrer Berufung überzeuge Ritter, die im Namen des Kreuzes im nahen Osten den Glauben mit ihrem Schwert verbreiteten. Mit der Zeit entwickelten sich die Templer zu einer der einflussreichsten Organisationen der damals bekannten Welt und wurden selbst dem heiligen Stuhl unangenehm. Wer den Templern eine Gildenbaugenehmigung erteilt, der darf auf loyale und kampfstarke Verbündete zählen.

 

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