Heilige Römische Reich
Im frühen Mittelalter gegründet, hat sich das stark auf christlichen Werten und Traditionen basierende Heilige Römische Reich zur Großmacht in Mitteleuropa entwickelt. Der aus mehreren Ländern bestehende Staatenverbund, an dessen Spitze der vom Papst ernannte Kaiser stand, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition des Römischen Imperiums fortzuführen und die christliche Kirche zu verteidigen, unterstützen und im gewissen Maße auch mitzuregieren. Letzteres führte zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit dem amtierenden Papst. Während seiner mehr als achthunderjährigen Geschichte wurde das Heilige Römische Reich, wie es im Mittelalter hieß, mehrmals umbenannt. Gegründet als Römisches Reich im Jahre 962, wurde aus der Föderation diverser souveräner europäischer Staaten erst das Heilige Römische Reich und letztendlich das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Obwohl die Außenpolitik des selbsternannten Imperiums nicht auf kriegerischen Auseinandersetzungen beruhte, war das Reich im Besitz einiger der bestausgebildeten- sowie ausgerüsteten Soldaten des Mittelalters.
Stärken: schlagkräftige
Allround-Armee
Schwächen: kann es nicht mit den spätmittelalterlichen profesionellen
Streitkräften von England und Frankreich aufnehmen
Startseite | Aegypten | Aztekisches Reich | Byzantien | Dänemark | Heiliges Römisches Reich | England | Frankreich | Mailand | Mauren | Mongolen | Papststaaten | Polen | Russland | Schottland | Sizilien | Spanien | Timuriden | Türken | Ungarn | Venedig