Wirtschaft
Serbien gehörte im ehemaligen Jugoslawien zu den wirtschaftlich stärkeren Teilrepubliken und war geprägt durch Landwirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt Serbiens sank von 1990 bis 2001, wegen des wegbrechenden Inlandsmarkts durch die Auflösung Jugoslawiens, wegen der Sanktionen im Zusammenhang mit den Jugoslawienkriege sowie wegen der NATO-Angriffe während des Kosovo-Kriegs von 1999, um die Hälfte.
Außenhandel
Das Azssenhandelsbilanzdefizit stieg im Vergleich zu 2005 um knapp 11 %. Die
Exporte stiegen 2006 um 41,4 % und betrugen 5.102,4 Mio. Euro; die Importe betrugen
10.462,6 Mio. Euro, was einer Steigerung von 24% entspricht. Haupthandelspartner
Serbiens sind Russland, Italien und Deutschland
Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosequoten beträgt etwa 20 % (ohne Kosovo). Ein großer
Teil der Wirtschaft wird durch bestimmt.
Der durchschnittliche Nettolohn in Serbien beträgt ca. 350 Euro (Stand:
Januar 2007).
Landwirtschaft
Etwa 40 % der gesamten Fläche Serbiens sind agrarisch nutzbar. Die Landwirtschaft
macht ca. 18 % des serbischen Bruttoinlandsprodukts aus. Rund 17 % der Gesamtbevölkerung
sind in der Landwirtschaft tätig. Aufgrund des günstigen Klimas gibt
es in Serbien gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Die fruchtbarste
Region ist die Pannonische Tiefebene im Norden des Landes (ProvinzVojvodina).
Hauptanbauprodukte sindZuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Weizen und Obst (v.a.Pflaumen,
Himbeeren undÄpfel). Serbien zählt weltweit zu den größten
Exporteuren von Himbeeren. Daneben wird auch Tierhaltung betrieben (v.a. Schweine
und Rinder, im Südwesten Schafe). Der Weinbau spielt auch eine große
Rolle, hier insbesondere im Weinbaugebiet Fruska Gora
Tourismus
Die Innenstadt von Belgrad
Nach dem Zerfall Jugoslawiens blieben Touristen wegen des Bürgerkrieges
1991 - 1995 weitgehend aus. Während 1987 noch 4,5 Millionen Touristen die
jugoslawische Teilrepublik Serbien besuchten, waren es im Jahr 2005 nur noch
etwas mehr als 400.000 ausländische Touristen. Durch verstärkte Investitionen
in touristische Bereiche, in die Infrastruktur und mehr Werbung stiegen die
ausländischen Besucherzahlen 2006 auf 470.000. Für 2007 wird ein weiterer
Anstieg von ca. 20 % erwartet.
Die touristischen Hauptziele in Serbien sind die Großstädte Belgrad
und Novi Sad, zahlreiche Kurorte, die Gebirge Kopaonik, Zlatibor und die Donau.
Des Weiteren bietet Serbien zahlreiche Festungen und Klosteranlagen sowie eine
Vielzahl von Seen und Schluchten, von denen das Eiserne Tor die größte
ist. Viele dieser geografischen Besonderheiten sind als Natiolpark bzw. Naturschutzgebiet
unter Schutz gestellt.
Nazad!! Zurück zur Startseite!!!!