WANZEN, CHIFFRIERGERÄTE, KODIERGERÄTE USW.

die Enigma

Enigma: deutsche Chiffriermaschine, die im zweiten Weltkrieg gebraucht wurde.

Mit Hilfe der Enigma konnte man verschlüsselte Nachrichten an die Verbündeten senden, ohne dass sie jemand abfangen und entschlüsseln konnte; jedenfalls bis die Briten von den Polen eine Enigma und damit die Informationen über die Enigma bekamen.

 

Hier sieht man eine Skizze der Enigma. So funktioniert die Enigma:

Zuerst müssen der Empfänger und der Absender die gleichen Einstellungen vornehmen, dann kann der Absender den Text ganz normal eintippen. Zuerst läuft der erste Buchstabe über die erste, dann über die zweite und dann über die dritte Walze. Jetzt ist der Text ganz verschlüsselt (z.B. man tippt Hallo ein, beim ersten Mal heisst es jetzt vielleicht Tsjeu dann Sruag und beim letzten Mal vielleicht Qwehy).

 

Wanzen

Wanzen sind kleine Abhörgeräte entweder in Zündholzschachtel- oder in Knopfform; weil sie so klein sind, kann man sie gut verstecken (z.B. in einem Kugelschreiber, in einer Pflanze, in einem Lüftungsschacht oder sonst in kleinen Nischen in einem Raum).

Knopfform

 

Zündholzschachtelform

 

Dietriche

Dietriche braucht man zum Öffnen von Türen, zu denen man keinen Schlüssel hat.

 

Abhörabwehr

Vor Abhörangriffen schützt man sich am besten, indem man einen Raum mit einem Sender (siehe unten) wanzenfrei macht.

Man kann natürlich auch mit anderen Mitteln Wanzen aufspüren: zum Beispie,l indem man an unzugänglichen Stellen mit Spiegeln sucht oder Abdeckungen abschraubt von Luftungsschächten, Steckdosen, Telefonleitungen und Lampen, und dort nach Wanzen sucht. Manchmal verwendeten Geheimagenten auch Programme auf speziell eingerichteten Computern, um zu sehen, ob ein Raum eine Wanze enthält oder nicht.

Hier sieht man so ein Programm

 

Waffen und andere Utensilien der Geheimagenten

Die Geheimagenten versuchen meistens, leise zu töten. Darum verwenden sie oft Messer oder betäuben das Opfer nur. Seit es aber Schalldämpfer gibt, können sie auch mit Pistolen recht leise töten. Meistens haben sie die Messer in hohlen Schuhsohlen, in Ärmeln ihres Hemdes oder in einem doppelten Boden eines Koffers oder einer Tasche versteckt.

Hier sieht man ein typisches Messer eines Agenten.

Manchmal werden aber die Geheimwaffen in Filmen übertrieben dargestellt, so dass sie gar nicht echt sein können, wie zum Beispiel diese schiessende Zigarette, die im James Bond vorkommt.

 

Als Beweismaterial gegen Spione dienten oftmals Aufnahmen von Kameras

Meistens verwendeten die Spioneabwehrabteilungen Kameras als Beweismaterial vor Gericht gegen die Spione und feindlichen Agenten. Es hatte in einer Geheimzentrale fast immer eine Kamera, manchmal sogar mehrere. So konnten die feindlichen Spionen fast nichts unendeckt tun.

Hier sieht man eine kleine Überwachungskamera, die man gut irgendwo verstecken kann.

 

Giftkapseln

Oftmals hatten die Geheimagenten im Dienst eine Giftpille dabei, damit sie sich umbringen könnten, wenn sie den Feinden in die Hände fallen sollten. Die Giftkapseln waren auch dazu da, dass sie nicht gefoltert wurden und dass die Feinde nichts von den Agenten über geheime Missionen erfuhren.

Giftkapseln waren aber auch zum Vergiften von Feinden gedacht. Manchmal war es aber auch Pulver oder eine Flüssigkeit.

 

Kompass, Karten usw.

Wenn die Agenten entlarvt und gefangen werden, haben sie meistens auch etwas für die Flucht, zum Beispiel einen Kompass, eine Karte der Umgebung oder des Landes und eine kleine Säge. Diese Gegenstände waren in einer hohlen Bürste, einer hohlen Schuhsohle oder in einer Tasche versteckt. Es gab auch Kleingeldstücke, an denen eine Klinge war; die Geheimdienste erhofften sich, dass die Feinde nur die Noten zu sich nahmen und die Klinge nicht sahen, mit diesen Klingen konnte man Fesseln oder Seile durchschneiden.

Kleiner Kompass, den man gut verstecken kann.

 

Alarmanlagen und andere Sicherheitssysteme

Oftmals verwenden die Agenten irgendwelche Sicherheitssysteme, um ihre geheimen Dokumente zu schützen. In Geschichten und Büchern kommen meistens sogar Bomben vor, und wenn man zum Beispiel ein-, zwei- oder sogar dreimal eine falsche Kombination eingibt, dann explodiert die Bombe. In der Wirklichkeit schützten die Geheimagenten ihre Dokumente, indem sie ein Haar mit Klebeband am Deckel und am Boden befestigten und wenn das Klebeband gerissen war hatte ihn jemand geöffnet. Manchmal gab es aber wirklich Bomben, die beim gewaltsamen Öffnen explodierten, oder der Koffer hatte soviele Zahlenschlösser und war aus so dickem Stahl, dass es ohne die richtige Kobination unmöglich war, ihn zu öffnen. Es wurden auch Alarmanlagen verwendet, die losheulte,n wenn sich jemand an den Dokumenten vergreifen wollte.

Hier sieht man eine Kamera die in einem Feuermeldergehäuse versteckt ist.

 

die Beschattung

Die Beschattung gehört zur Ausbildung eines Agenten.Wenn die Geheimagenten mehr über jemanden in Erfahrung bringen möchten, beschatten sie ihn meistens, dann können sie herausfinden, wo er wohnt oder können schauen, mit wem er sich wo trifft.

Dies ist ein Teleobjektiv, auch Adlerauge genannt. Mit Hilfe von ihm können Geheimagenten jemanden beobachten und sogar fotografieren, denn es lässt sich auf einen Fotoapparat aufstecken.

 

Minikamera

Um Dokumente zu kopieren, verwendeten die Agenten häufig eine Minoxkamera, denn sie sind so klein, dass sie in eine Hosentasche passen und schiessen trotzdem so genaue Bilder wie grosse Fotoapparate.

Hier sieht man verschiedene Minoxkameras

 

In manchen Fantasy-Agentengeschichten haben die Agenten solche Roboter

 

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